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08 DEC 2017 | Raritan, NJ, USA und Hennigsdorf bei Berlin

Ortho Clinical Diagnostics und sphingotec geben strategische Vereinbarung über neuartigen Biomarker zur Verringerung von Re-Hospitalisierungen bei Herzinsuffizienz bekannt.

sphingotest® bio-ADM® kann dazu beitragen, Re-Hospitalisierungen und Mortalität von Patienten mit Ödemen bei Herzinsuffizienz zu reduzieren. Read more>>

 

Ortho Clinical Diagnostics (Ortho), ein weltweit führender Anbieter von In-vitro-Diagnostika, und die sphingotec GmbH geben heute eine globale strategische Vereinbarung über den endothelialen Funktionsmarker, das biologisch aktive Adrenomedullin (sphingotest® bio-ADM®) bekannt. bio-ADM® ermöglicht die Messung des Therapieerfolgs bei Patienten mit akuter Herzinsuffizienz und stellt so den behandelnden Ärzten wichtige Informationen zur Verfügung. Die Vereinbarung ermöglicht es Ortho, den sphingotest® bio-ADM®-Immunoassay auf den automatisierten VITROS®-Plattformen und integrierten Systemen von Ortho für klinische Labore mit kleinem, mittlerem und hohem Probendurchsatz einzusetzen. Die Produktverfügbarkeit unterliegt den lokalen regulatorischen Anforderungen.

 

„Ortho engagiert sich für die kontinuierliche Erweiterung unserer Testmenüs durch interne Forschungs- und Entwicklungsprogramme sowie strategische Kooperationen“, sagt Robert Yates, Chief Operating Officer von Ortho. „Unsere strategische Vereinbarung bezüglich des sphingotest® bio-ADM®-Assays ermöglicht uns, diesen neuartigen kardialen Biomarker in eine breite Palette klinischer Labore auf der ganzen Welt zu bringen.“

 

Ödeme in akuter Herzinsuffizienz, die hauptsächlich durch endotheliale Dysfunktion verursacht werden, sind ein ernstes medizinisches Problem und ein Hauptfaktor für Re-Hospitalisierungen bei diesen Patienten. Neben der breiten Verwendung von natriuretischen Peptiden, hauptsächlich zur Diagnose von Herzinsuffizienz, ist die genaue Bestimmung von Rest-Ödemen während und nach der Behandlung von großer Bedeutung, um den Erfolg der akuten Herzinsuffizienz-Therapie zu beurteilen1. Insbesondere unentdeckte Rest-Ödeme bei Entlassung aus dem Krankenhaus deuten auf einen nicht komplett therapierten Patienten hin und sind demnach mit einem hohen Risiko für Re- Hospitalisierung und Mortalität verbunden. Dieser Zusammenhang unterstreicht die Notwendigkeit, den Therapieerfolg während des Krankenhausaufenthalts zu bewerten und zu überwachen2.

 

bio-ADM® wurde in zahlreichen klinischen Studien untersucht und seine Eignung zur genauen Identifikation von Rest-Ödemen, zum Überprüfen der Wirksamkeit der Behandlung und zur Sicherung der Entlassungsentscheidung belegt.

„Die Zusammenarbeit mit Ortho Clinical Diagnostics wird uns helfen, unseren standardisierten sphingotest® bio-ADM®-Assay an Labore in der ganzen Welt zu liefern, um Patienten mit Herzinsuffizienz und Rest-Ödemen rechtzeitig zu identifizieren. bio-ADM® kann so Entscheidungen für sinnvolle Intervention, einschließlich der möglichen Anpassung der Medikation, unterstützen“, erklärt Andreas Bergmann, Gründer und Geschäftsführer der sphingotec GmbH.

 

1Daan Kremer, Biniyam G. Demissei and Adriaan A. Voors (2017) bio-ADM: Novel Marker of tissue Congestion in ADHF Patients. MEMC GREAT Meeting, Lisbon 08-09-2017

Parinello G. et al. (2015) Heart Fail Rev. January; 20(1): 13–24

Kremer D. et al. (2017) European Journal of Heart Failure; 19 (Suppl. S1) 5-601

Costanzo M.R. Heart Fail Rev (2012) 17:313–324

2Sam L. Teichman, Alan S. Maisel, and Alan B. Storrow, (2015) Challenges in Acute Heart Failure Clinical Management: Optimizing Care Despite Incomplete Evidence and Imperfect Drugs. Crit Pathways in Cardiol. 14: 12–24

 

Über sphingotest® bio-ADM®

Der CE-zertifizierte sphingotest® bio-ADM®-Immunoassay von sphingotec misst die biologisch aktive Form von Adrenomedullin, einem Peptidhormon, das für die Aufrechterhaltung der endothelialen Barrierefunktion unerlässlich ist.

Über sphingotec GmbH

Das 2002 gegründete Unternehmen entwickelt innovative Biomarker für die Frühdiagnose, Vorhersage und die Überwachung ernster Erkrankungen wie akuter Herzinsuffizienz, akuter Nierendysfunktion, Sepsis und Krebs. Darüber hinaus entwickelt sphingotec Biomarker zur Vorhersage von Gesundheitsrisiken wie Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Brustkrebs, um Präventionsstrategien zu unterstützen. www.sphingotec.com.

Über die VITROS®-Systeme

VITROS® Chemistry, Immunodiagnostics und Integrated Systems von Ortho Clinical Diagnostics ist ein Portfolio von Produkten und patentierten Technologien, mit denen klinische Labore Krankheiten diagnostizieren, überwachen und behandeln können. VITROS®-Produkte wurden entwickelt, um klinische Labore bei organisatorischen, betrieblichen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu unterstützen.

Über Ortho Clinical Diagnostics

Ortho Clinical Diagnostics ist ein weltweit führender Anbieter von In-vitro-Diagnostika für klinische Labore und Immunhämatologie. In Krankenhäusern, Krankenhausnetzwerken, Blutbanken und Laboren in mehr als 125 Ländern und Territorien ermöglichen die hochwertigen Produkte und Dienstleistungen von Ortho Gesundheitsfachleuten, fundierte Behandlungsentscheidungen zu treffen. Für die immunhämatologische Gemeinschaft tragen die Blutgruppenprodukte von Ortho dazu bei, dass jeder Patient Blut bekommt, das sicher ist, das heißt die richtige Blutgruppe und die richtige Einheit. Ortho bringt hochentwickelte Testtechnologien, Automatisierungs-, Informationsmanagement- und Interpretationswerkzeuge in klinische Labore auf der ganzen Welt, um ihnen zu helfen, effizienter und effektiver zu arbeiten und so die Patientenversorgung zu verbessern. Ziel von Ortho Clinical Diagnostics ist es, mit Diagnosen Leben zu verbessern und Leben zu retten, und zwar durch eine Neudefinition dessen, was möglich ist. Das ist es, was Ortho seit mehr als 75 Jahren definiert, und das ist es, was Ortho vorantreibt. www.orthoclinicaldiagnostics.com.

 

Medienkontakt: Veit Mathauer, Sympra GmbH, Telefon: 0711 947670, sphingotec@sympra.de

Bei Fragen stehen wir gern zur Verfügung. Falls Sie diese Informationen für Ihre Berichterstattung verwenden können, freuen wir uns über einen Hinweis und/oder ein Belegexemplar. Wenn Sie einen exklusiven Fachartikel zu diesem Thema oder einem bestimmten Themenaspekt wünschen, sprechen Sie uns bitte an. Falls Sie Interesse an einer wissenschaftlichen Ausarbeitung des Themas haben, stellen wir gern den Kontakt zu den beteiligten Forschern her.

 

 

 

 

 

07 DEC 2017 | Raritan, NJ, and Hennigsdorf, Germany

Ortho Clinical Diagnostics and sphingotec Announce Strategic Agreement Regarding Novel Biomarker for Decreasing Re-hospitalizations in Heart Failure

sphingotest® bio-ADM® Assay can help reduce re-admissions and death by measuring residual congestion. Read more>>

 

Ortho Clinical Diagnostics (Ortho), a global leader of in vitro diagnostics, and sphingotec GmbH today announced a long-term, global strategic agreement regarding the endothelial function marker, biologically active Adrenomedullin (sphingotest® bio-ADM®), which measures patients’ rate of recovery from acute heart failure, providing critical information to physicians making treatment decisions. The agreement allows Ortho to use the sphingotest® bio-ADM® immunoassay on Ortho’s automated VITROS® Immunodiagnostics and Integrated Systems for small-, mid- and high-volume clinical laboratories. Product availability is subject to local regulatory requirements.

 

“Ortho is committed to the continued expansion of our menu offerings, through both internal research and development programs and strategic collaborations,” said Robert Yates, Ortho’s chief operating officer. “Our strategic agreement regarding the sphingotest® bio-ADM® assay positions us to bring this novel cardiac biomarker to a broad range of clinical labs around the world.”

 

Congestion in acute heart failure, which is mainly caused by endothelial dysfunction, is a serious medical problem and a main driver of re-hospitalizations in these patients. Next to the wide use of natriuretic peptides mainly for the diagnosis of heart failure, accurate determination of residual congestion during and after treatment is a high unmet medical need, to assess the adequacy of acute heart failure therapy.[1] In particular, residual heart congestion at hospital discharge is associated with a high risk of re-hospitalization and mortality, emphasizing the need for assessing and monitoring the adequacy of decongestion therapy throughout hospitalization.[2] bio-ADM® has been investigated in numerous clinical studies, showing its suitability to accurately diagnose residual congestion, monitor treatment effectiveness and determine suitability of patients for hospital discharge.

 

"Working with Ortho Clinical Diagnostics will help us deliver our standardized sphingotest® bio-ADM® assay to laboratories around the world to help them efficiently diagnose heart failure patients with residual congestion, in time for meaningful intervention, including a potential change in medication, to take place.” said Andreas Bergmann, founder and general manager of sphingotec GmbH.

 

About sphingotest® bio-ADM® The CE marked sphingotest® bio-ADM® immunoassay from sphingotec GmbH measures the bioactive form of Adrenomedullin, a peptide-hormone that is essential in maintaining the endothelial barrier function. sphingotest® bio-ADM® is indicated for use as an aid in monitoring de-congestion in patients hospitalized with acute heart failure.

About sphingotec GmbH sphingotec GmbH develops innovative biomarkers for diagnosis, prediction and monitoring of acute medical conditions, such as acute heart failure, acute kidney injury and circulatory shock, in order to support patient management and provide guidance for treatment strategies. Furthermore, sphingotec develops biomarkers for the prediction of health risks, such as obesity, cardiovascular diseases and breast cancer, in order to support prevention strategies.

For more information, visit www.sphingotec.com

 

About The VITROS®Systems The VITROS® Chemistry, Immunodiagnostics and Integrated Systems from Ortho Clinical Diagnostics is a portfolio of products and patented enabling technologies which help clinical laboratories diagnose, monitor and treat disease. VITROS® Products are engineered to help clinical laboratories with organizational, operational and economic challenges.

About Ortho Clinical Diagnostics Ortho Clinical Diagnostics is a global leader of in vitro diagnostics serving the clinical laboratory and immunohematology communities. Across hospitals, hospital networks, blood banks and labs in more than 125 countries and territories, Ortho's high-quality products and services enable health care professionals to make better-informed treatment decisions. For the immunohematology community, Ortho's blood typing products help ensure every patient receives blood that is safe, the right type and the right unit. Ortho brings sophisticated testing technologies, automation, information management and interpretation tools to clinical laboratories around the world to help them run more efficiently and effectively and improve patient care. Ortho's purpose is to improve and save lives with diagnostics, and it does that by reimagining what's possible. This is what has defined Ortho for more than 75 years, and it's what drives Ortho forward. For more information, visit www.orthoclinicaldiagnostics.com

 

[1] Daan Kremer, Biniyam G. Demissei and Adriaan A. Voors (2017) bio-ADM: Novel Marker of tissue Congestion in ADHF Patients. MEMC GREAT Meeting, Lisbon 08-09-2017

Parinello G. et al. (2015) Heart Fail Rev. January; 20(1): 13–24

Kremer D. et al. (2017) European Journal of Heart Failure; 19 (Suppl. S1) 5-601

Costanzo M.R. Heart Fail Rev (2012) 17:313–324

[2] Sam L. Teichman, Alan S. Maisel, and Alan B. Storrow, (2015) Challenges in Acute Heart Failure Clinical Management: Optimizing Care Despite Incomplete Evidence and Imperfect Drugs. Crit Pathways in Cardiol. 14: 12–24

 

sphingotec®, sphingotest®, the sphingotec and sphingotest logos and bio-ADM® are registered trademarks of sphingotec GmbH in Europe. For information regarding trademarks and other intellectual property applicable to this product, please see www.sphingotec.com .

 

 

01 DEC 2017 | Hennigsdorf, Germany

sphingotec Announces Collaboration with Mayo Clinic for Evaluation and Use of Biomarkers to Improve Diagnosis of Certain Diseases, Including Kidney Disease, Breast Cancer, Sepsis, and Cardiovascular Disease.

Researchers from other institutions can request to have their studies performed using these biomarkers. Read more>>

 

sphingotec GmbH , a biotechnology company that develops biomarkers for the detection and management of diseases, has recently signed an agreement with Mayo Clinic to collaborate on the evaluation and use of several biomarkers that may improve the diagnosis of certain disease states, including kidney disease, breast cancer, sepsis, and cardiovascular disease.

 

Through this agreement, Mayo Clinic will evaluate the biomarkers proenkephalin (penKid) and three others for research and potential routine clinical use. penKid is the only blood-based biomarker that provides timely information on the current status of kidney function; it signals worsening or improvement in kidney function better than established methods, particularly in critically ill patients.

 

“Biomarkers like penKid provide the potential to guide treatment and help patients at an increased risk of kidney failure,” says Andreas Bergmann, Ph.D., founder of sphingotec GmbH. “This collaboration with Mayo Clinic will help provide research and diagnostics for all four assays that we hope will aid in curing, and ultimately preventing, life-threatening diseases.”

 

Other biomarkers discovered at sphingotec labs that Mayo Clinic will evaluate include:

  • proneurotensin (pro-NT) for the risk assessment of developing breast cancer in women.
  • adrenomedullin (bio-ADM) for the prediction of shock in patients with sepsis.
  • high-sensitivity growth hormone (vr-hGH) for the prediction of cardiovascular disease in men.

 

“With this collaboration, Mayo Clinic can serve as a U.S.-based testing center for any physician or scientist interested in evaluating these assays for their own research questions,” says Leslie Donato, Ph.D., clinical chemist and co-director of Cardiovascular Laboratory Medicine at Mayo. “We can run their samples on these analytically validated tests, and together, we can help determine the clinical utility for these biomarkers, ultimately better serving all of our patients.”

 

About sphingotec

The biotechnology company sphingotec GmbH, headquartered in Hennigsdorf, Germany, was founded in 2002. sphingotec aims to reduce or eliminate the risk of serious diseases such as cancer, cardiovascular diseases, and kidney conditions. The process starts before the disease has actually developed: using biomarkers to indicate susceptibility for a specific disease provides healthy individuals with the knowledge that they are at risk. What makes the approach so special is that the biomarkers also create a starting point for preventative strategies at the same time, as evidence-based recommendations on how to reduce risks are always an integral part of the complete concept. Further information can be found on our website at www.sphingotec.de.

About Mayo Clinic

Mayo Clinic is a nonprofit organization committed to clinical practice, education and research, providing expert, whole-person care to everyone who needs healing. For more information, visit https://www.mayoclinic.org/about-mayo-clinic or https://newsnetwork.mayoclinic.org/.

 

 

 

 

 

1er déc. 2017 | Hennigsdorf, Allemagne

Sphingotec annonce sa collaboration avec la Mayo Clinic pour l’évaluation et l’utilisation des biomarqueurs afin d’améliorer le diagnostic de certaines maladies, notamment les maladies rénales, le cancer du sein, la septicémie et les maladies cardiovasculaires.

Les chercheurs des autres institutions peuvent demander à ce que leurs études soient réalisées en utilisant ces biomarqueurs. Lisez plus>>

 

Sphingotec GmbH, une entreprise de biotechnologie qui développe des biomarqueurs pour la détection et la prise en charge des maladies, a récemment signé un accord avec la Mayo Clinic pour collaborer sur l’évaluation et l’utilisation de plusieurs biomarqueurs pouvant améliorer le diagnostic de certains états pathologiques, notamment les maladies rénales, le cancer du sein, la septicémie et les maladies cardiovasculaires.

 

Au travers de cet accord, la Mayo Clinic évaluera les biomarqueurs proenképhaline (penKid) et trois autres biomarqueurs pour la recherche et une éventuelle utilisation en routine clinique. penKid est le seul biomarqueur sanguin qui fournit des informations rapides sur l’état actuel de la fonction rénale ; il signale l’aggravation et/ou l’amélioration de la fonction rénale mieux que certaines méthodes établies, en particulier chez les patients gravement malades.

 

« Les biomarqueurs tels que penKid permettent d’orienter le traitement et aident les patients présentant un risque accru d’insuffisance rénale, indique Andreas Bergmann, Ph.D., fondateur de Sphingotec GmbH. Cette collaboration avec la Mayo Clinic aidera à appuyer la recherche et le diagnostic pour les quatre essais qui, nous espérons, aideront à guérir et à terme prévenir les maladies potentiellement mortelles. »

 

Parmi les autres biomarqueurs découverts dans les laboratoires de Sphingotec que la Mayo Clinic évaluera figurent :

  • La proneurotensine (pro-NT) pour l’évaluation du risque de développer un cancer du sein chez la femme.
  • L’adrénomédulline (bio-ADM) pour la prédiction du choc chez les patients présentant une septicémie.
  • L’hormone de croissance à haute sensibilité (vr-hGH) pour la prédiction des maladies cardiovasculaires chez l’homme.

 

« Grâce à cette collaboration, la Mayo Clinic peut servir de centre d’essai basé aux États-Unis pour tous les médecins ou scientifiques intéressés par l’évaluation de ces essais pour leurs propres questions de recherche », indique Leslie Donato, Ph.D., chimiste clinique et co-directrice du Cardiovascular Laboratory Medicine à Mayo. « Nous pouvons traiter leurs échantillons sur ces essais validés analytiquement, et ensemble, nous pouvons aider à déterminer l’utilité clinique de ces biomarqueurs, avec comme objectif de mieux servir l’ensemble de nos patients. »

 

À propos de Sphingotec

L’entreprise de biotechnologie Sphingotec GmbH, dont le siège social se situe à Hennigsdorf en Allemagne, a été fondée en 2002. L’objectif de Sphingotec est de réduire ou d’éliminer le risque de maladies graves comme le cancer, les maladies cardiovasculaires et les pathologies rénales. Le processus démarre avant que la maladie ne se soit réellement développée : l’utilisation de biomarqueurs pour indiquer la sensibilité à une maladie spécifique informe les individus en bonne santé du risque auquel ils sont exposés. Ce qui rend cette approche si spéciale est que les biomarqueurs créent également un point de départ pour les stratégies préventives, comme des recommandations fondées sur des données probantes sur la façon de réduire les risques font toujours partie intégrante du concept complet. Vous trouverez de plus amples informations sur notre site internet : www.sphingotec.de

À propos de la Mayo Clinic

La Mayo Clinic est une organisation à but non lucratif engagée dans la pratique clinique, l’éducation et la recherche, en fournissant des soins holistiques spécialisés à tous ceux qui ont un besoin de guérison.

Pour plus d’informations, visitez les pages https://www.mayoclinic.org/about-mayo-clinic ou https://newsnetwork.mayoclinic.org/.

 

 

 

 

30 NOV 2017 | Hennigsdorf bei Berlin

sphingotec und die Mayo Klinik arbeiten bei Evaluation und Anwendung von Biomarkern zur Verbesserung der Diagnose von Krankheiten wie Niereninsuffizienz, Brustkrebs, Sepsis und Kardiovaskuläre Erkrankungen zusammen.

Forscher von anderen Instituten können jetzt ihre Studien mit diesen Biomarkern vermessen lassen. Read more>>

 

Die sphingotec GmbH und die Mayo Klinik haben kürzlich eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Ab sofort arbeiten der Hersteller von Biomarkern zur Erkennung und Therapiesteuerung von Krankheiten und die Non- Profit-Organisation, die Mayo Klinik, gemeinsam an der Evaluation und dem Einsatz verschiedener Biomarker, mit denen sich die Diagnose bestimmter Krankheitsstadien – darunter auch von Nierenerkrankungen – verbessern lässt.

 

Im Rahmen dieser Vereinbarung wird die Mayo Klinik Proenkephalin (PENK) und weitere Biomarker hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten in Forschung und klinischer Routine untersuchen. PENK ist der einzige blutbasierte Biomarker, der zeitnah über den Zustand der Nierenfunktion informiert. Er zeigt an, ob sich die Nierenfunktion verschlechtert oder verbessert und übertrifft darin die bislang etablierten Methoden, insbesondere mit Blick auf schwerstkranke Patienten.

 

„Biomarker wie PENK haben das Potenzial, gezielt Behandlungsschritte einzuleiten und Patienten mit einem erhöhten Risiko für Nierenversagen zu helfen,” sagt Dr. Andreas Bergmann, Gründer der sphingotec GmbH. „Die Zusammenarbeit mit der Mayo Klinik wird dazu beitragen, die Forschung und Diagnosemöglichkeiten zu verbessern, die hoffentlich dabei helfen werden, lebensbedrohliche Erkrankungen zu heilen und letztendlich zu verhindern.”

 

Weitere sphingotec Biomarker, welche die Mayo Klinik evaluieren wird:

  • Proneurotensin (pro-NT) für die Bewertung des individuellen Brustkrebs- Risikos bei Frauen.
  • Adrenomedullin (bio-ADM) für die Prädiktion eines septischen Schocks.
  • Hochsensitives Wachstumshormon (vr-hGH) für die Prädiktion kardiovaskulärer Erkrankung bei Männern.

 

„Die Zusammenarbeit mit sphingotec ermöglicht es der Mayo Klinik als U.S.- basiertes Referenzlabor für jeden Arzt oder Wissenschaftler die Vermessung der Biomarker für eigene wissenschaftliche Fragen zur Verfügung zu stellen.“, sagt Dr. Leslie Donato, klinische Chemikerin und Ko-Direktorin der kardiologischen Labormedizin in der Mayo Klinik. „Wir können ihre Proben mittels der validierten Tests vermessen und zusammen dazu beitragen die klinische Anwendbarkeit dieser Biomarker zu bestimmen umso den maximalen Nutzen für unser aller Patienten daraus zu ziehen.“

 

sphingotec GmbH: Das im Jahr 2002 gegründete Unternehmen entwickelt innovative Biomarker für die Frühdiagnose, Vorhersage und die Überwachung ernster Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Leiden, Sepsis, Nierendysfunktion und Krebs. Ziel des Unternehmens ist es, die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten zu unterstützen. Der Firmengründer Dr. Andreas Bergmann war einer der Gründer des Diagnostikunternehmens B.R.A.H.M.S. AG, heute Teil des US-Konzerns Thermo Fisher Scientific. Als deren früherer Forschungsleiter (CSO) war er verantwortlich für die Entwicklung des heute vielgenutzten „Gold Standard“-Sepsis-Biomarkers Procalcitonin (B.R.A.H.M.S. PCT™). www.sphingotec.de

Über Mayo Clinic:

Mayo Clinic ist eine Non-Profit-Organisation, die sich mit der klinischen Praxis, Ausbildung und Forschung beschäftigt. Für mehr Informationen besuchen Sie:

www.mayoclinic.org/about-mayo-clinic oder https://newsnetwork.mayoclinic.org/

 

Medienkontakt: Veit Mathauer, Sympra GmbH, Telefon: 0711 947670, sphingotec@sympra.de

Bei Fragen stehen wir gern zur Verfügung. Falls Sie diese Informationen für Ihre Berichterstattung verwenden können, freuen wir uns über einen Hinweis und/oder ein Belegexemplar. Wenn Sie einen exklusiven Fachartikel zu diesem Thema oder einem bestimmten Themenaspekt wünschen, sprechen Sie uns bitte an. Falls Sie Interesse an einer wissenschaftlichen Ausarbeitung des Themas haben, stellen wir gern den Kontakt zu den beteiligten Forschern her.

 

 

14 AUG 2017 | Hennigsdorf-Berlin and Deqing China

sphingotec and Shuwen Biotech partner to market sphingotec´s biomarkers portfolio in China

German diagnostic company sphingotec GmbH (Hennigsdorf) and Chinese Company Shuwen Biotech Co. Ltd (Deqing) have signed an agreement to market Sphingotec’s biomarkers portfolio in China.

 

Under the agreement, Shuwen will directly develop and market Sphingotec reliable immunoassays. For acute care, these are the Sphingotest® penKid and Sphingotest® bio-ADM tests, set to improve therapy monitoring and outcomes in intensive care units and emergency departments.

For the “Medicine of the Future” predictive test field, the sphingotest® pro-NT, sphingotest® pro-ENK, sphingotest® vr-hGH and sphingotest® ApoE4 are set to improve prediction and hence timely prevention of life-threatening diseases such as breast cancer, cardiovascular disease and Alzheimer, respectively.

 

In the acute care field, bio-ADM is a biomarker for vascular dysfunction, oftentimes causing worsening or escalation of conditions in various disease states. For example, bio-ADM predicts septic shock in critically ill patients and thus can guide treatment choices. In congestive heart failure, bio-ADM is the first biomarker that identifies patients having (residual) edema, caused by incomplete response or therapy resistance to decongestion therapy with loop diuretics. Septic shock is the most expensive conditions treated in the US hospital with a mortality rate of up to 80%, while unidentified residual congestion is the major cause for re-hospitalization and post-discharge mortality in congestive heart failure patients causing 30% of deaths and global annual cost of US$39bn.

penKid is a kidney function biomarker predictive for development of acute kidney Injury (AKI), a condition that complicates up to 30% of all hospital admission and that widely increase mortality and length of stay.

„We are delighted that Shuwen will distribute our biomarker portfolio in China“, said Dr. Andreas Bergmann, founder and CEO of sphingotec GmbH. „Our patent-protected assays support physicians with information needed to improve patient management in acute settings and in prevention of life-threatening diseases“.

„The introduction of sphingotec tests is a major step forward for the Chinese healthcare system“, said Jay Z. Zhang, CEO of Shuwen Biotech. „Both acute care and disease prevention will vastly benefit from the sphingotec® biomarkers by supporting timely and clear clinical decision making to change patient outcome.

About penKid: penkid is the very first plasma marker to monitor renal function, which is independent from comorbidities and inflammation and provides timely information about the changing kidney function in critically ill patients. sphingotest® penKid is non-inferior to the gold standard in vivo measurement of glomerular filtration rate (GFR) and penkid is elevated about 24-48 h earlier than the standard marker serum creatinine in patients developing acute kidney injury (AKI). These features enable physicians to predict, diagnose and closely monitor worsening and improving kidney function in critically ill patients. In congestive heart failure, penKid allows to adjust diuretics dosage to the situation in individual patients.

About bio-ADM: As a marker of acute vascular endothelial dysfunction, bio-ADM enables both prediction of circulatory shock, e.g. in septic patients, and prediction of residual, diuretic resistant congestion in acute heart failure patients. bio-ADM plasma levels below the cut-off value of 70 pg/ml indicate successful diuretic therapy.

About pro-NT & pro-ENK: pro-NT is a strong risk predictor for the development of breast cancer in the next five years. This predictive power can be further enhanced by the measurement of Sphingotest® pro-ENK, which results can be added on top of pro-NT to further quantify the risk of developing breast cancer. In contrast to genetic testing that solely focus on the encoded predisposition to develop breast cancer, pro-NT and pro-ENK values represent the phenotype and show to change following lifestyle adjustments.

About vr-HgH: vr-hGH allows for the assessment of future onset of cardiovascular events in male, such as stroke and myocardial infarction, with a predictive power that largely overshadow the currently known measured parameters like troponin and natriuretic peptides.

About ApoE4: ApoE4  is a reliable and simple method to detect Apolipoprotein 4, a protein that is widely known to be connected to the future onset of Alzhaimer Disease. Sphingotest® ApoE4 is much simpler and cost-effective than the currently used genetic tests.

sphingotec GmbH (Hennigsdorf, Germany) develops innovative biomarkers for prediction, diagnosis and therapy monitoring of AKI, congestive heart failure and septic shock. The company, founded by Dr. Andreas Bergmann in 2002, has also in its portfolio biomarkers which can predicts risks of obesity, breast cancer and cardiovascular diseases.

Shuwen Biotech Co. LTD Based in China and led by U.S. and European diagnostic industry veterans, Shuwen Biotech is engaged in licensing, developing, marketing and distributing innovative products and services for disease diagnosis and personalized medicine. The company strives to provide China’s doctors and their patients with a comprehensive menu of the most innovative products and services for improved disease prediction, screening, diagnosis, prognosis and treatment in the areas of cancer, maternal fetal medicine, acute care, and preventive testing.

 

 

13 APR 2017 | Hennigsdorf-Berlin/Köln

bestbion Dx und sphingotec schließen Partnerschaft zur Vermarktung prädiktiver Biomarker zur Therapiesteuerung bei Herzinsuffizienz und septischem Schock. Read more>>

 

Das Diagnostikunternehmen sphingotec GmbH (Hennigsdorf) hat eine Vertriebsvereinbarung mit der Kölner bestbion dx GmbH (Köln) geschlossen. Demnach übernimmt bestbion dx die Vermarktung von sphingotecs innovativem Sepsis- und Herzinsuffizienz-Markertest sphingotest® bio-ADM und sphingotecs Test zur Überwachung der Nierenfunktion, sphingotest® penKid, in Österreich und der Schweiz.

bio-ADM ist ein Biomarker für vaskuläre Dysfunktion, der eine Vorhersage des septischen Schocks und somit die rechtzeitige Einleitung vorbeugender Maßnahmen ermöglicht. bio-ADM ist zudem der einzige Biomarker, der Patienten mit (residualen) Ödemen identifiziert sowie Patienten, die ein hohes Risiko haben, infolge unvollständigen Ansprechens auf die Therapie mit Schleifendiuretika oder aufgrund einer Diuretika-Resistenz lebensbedrohende residuale (z. B. Lungen-)Ödeme zu entwickeln. Unvollständiges Ansprechen auf die Diuretika-Therapie ist die Hauptursache für Wiedereinweisungen von Herzinsuffizienzpatienten, die 30 % der Todesfälle durch Herzinsuffizienz weltweit und Kosten von ca. 39 Mrd. US-Dollar verursacht.

 

penKid ist ein Nierenfunktions-Biomarker, der akutes Nierenversagen vorhersagt, welches bei Patienten mit Herzinsuffizienz oft durch Diuretika mitverursacht wird. Die gleichzeitige Überwachung der Plasmaspiegel von bio-ADM und penKid in Herzinsuffizienzpatienten gestattet es Ärzten, die Diuretika-Therapie so zu steuern, dass sowohl Nierenversagen als auch die unvollständige Beseitigung der lebensbedrohlichen Flüssigkeitsstauung in den Lungen vermieden werden.

 

sphingotest® penKid und sphingotest® bio-ADM ergänzen das Portfolio innovativer Herzinsuffizienztests von bestbion dx. Mit ST2 vermarktet das Unternehmen bereits einen Biomarkertest, der Hinweise auf den Umbau der Herzwand und damit eine frühe Intervention gibt und es Ärzten ermöglicht, die Dosierung von Medikamenten zur Behandlung der Herzinsuffizienz optimal zu steuern.

 

„Wir freuen uns, bestbion dx als Vertriebspartner für unsere Tests zur Therapieüberwachung und -steuerung gewonnen zu haben“, sagte Sphingotec-Gründer und Geschäftsführer Dr. Andreas Bergmann. „Unsere Biomarkertests ermöglichen Ärzten erstmals eine auf den individuellen Patienten abgestimmte, sichere Anwendung von Diuretika.“

 

„Die Tests von sphingotec ergänzen unser Portfolio an innovativen Biomarkertests zur Therapiesteuerung bei Herzinsuffizienz“, sagte Werner Dummert, Vertriebsleiter von bestbion dx. „penKid, bio-ADM und ST2 sind ein Dream-Team für Ärzte, da sie nach der Diagnose der Herzinsuffizienz wesentlich zu einer Verbesserung der Therapiesteuerung von Betablockern und Diurektika beitragen können. Die Kooperation passt daher sehr gut zu unserer Firmenphilosophie ‚Menschen retten und Leben erhalten‘.“

 

Über Herzinsuffizienz: Rund 1,8 Mio. Menschen sind in Deutschland an Herzinsuffizienz erkrankt, in Österreich sind es zwischen 250.000 und 300.000. Die verminderte Pumpfunktion des Herzens führt zum kardialen Umbau (Remodeling) – das Herz wird steifer, fibrotisch und kann dadurch immer weniger Blut in den Blutkreislauf pumpen. Die geringe Pumpeffizienz führt zu niedriger Sauerstoffsättigung des Blutes und Kongestion – einem Rückstau des venösen Blutes, das aus der Lunge und dem Körperkreislauf zum Herz zurückfließt. Dies hat einen Druckanstieg in den Blutgefäßen (Rückwärtsversagen) und Flüssigkeitseinlagerungen ins Gewebe (Ödeme) zur Folge. Rund 80 % der Herzinsuffizienzpatienten haben ein erhöhtes Risiko Lungenödeme zu bilden, weil ihre Mikrovaskulatur aufgrund des venösen Hochdrucks durchlässiger für Flüssigkeit wird. Der potentiell tödlichen Folge des Rückstaus (Kongestion), Wassereinlagerung (Ödeme) in der Lunge, versuchen Ärzte mit Hilfe von Diuretika entgegenzuwirken, die dem Hochdruck entgegenwirken, indem sie die Wasserausscheidung anregen. Jedoch sprechen nicht alle Patienten auf sie an. Eine zu früh abgebrochene Diuretika-Behandlung ist verantwortlich für einen Großteil der Wiedereinweisungen der Patienten und der Todesfälle nach Entlassung. Warum die Herzinsuffizienz oft mit Nierenversagen einhergeht, ist nicht abschließend geklärt. Dieses sogenannte kardio-renale Syndrom wird aber immer mehr dem Rückwärtsversagen zugeschrieben, also dem Rückstau venösen Blutes. Durch den Anstieg des venösen Blutdruckes in den Nieren kann umgekehrt auch eine Niereninsuffizienz zu einer erhöhten Herzbelastung führen. Um den Flüssigkeitshaushalt wieder ins Lot zu bringen, werden Schleifendiuretika verabreicht. Diese Therapie ist schwierig einzustellen, denn wird zu viel Flüssigkeit entzogen, kommt es zur Niereninsuffizienz, wird zu wenig Flüssigkeit entzogen, drohen Lungenödeme. Ein guter Teil der Patienten zeigt Diuretika-Resistenz, das heißt, selbst bei eingeschränkter Flüssigkeitsaufnahme und angemessener Diuretika-Therapie wird kein ausreichender Flüssigkeitsentzug erreicht. Diese Patienten konnten Ärzte bisher nicht vorab erkennen, was zu hoher Wiedereinweisungsquote und hoher Mortalität nach Entlassung führt.

Über penKid: penKid ist der erste funktionale Plasma-Biomarker zur Überwachung der Nierenfunktion, der unabhängig von Begleitkrankheiten (Komorbiditäten) und Entzündungsreaktionen ist und eine zeitnahe Überwachung der Nierenfunktion in schwerkranken Patienten zulässt. penKid ist dem Goldstandard, einer aufwendigen in vivo Messung der glomerulären Filtrationsrate (GFR), nicht unterlegen. Darüber hinaus ist in Patienten, die ein akutes Nierenversagen entwickeln, der penKid-Spiegel 24–48 Stunden früher erhöht als Kreatinin. Diese Biomarkereigenschaften gestatten es Ärzten die Veränderung der Nierenfunktion in Schwerkranken zeitnah vorherzusagen, frühzeitig zu diagnostizieren und engmaschig zu überwachen. In Herzinsuffizienzpatienten ermöglicht penKid die individuelle Steuerung der Dosierung von Diuretika.

Über bio-ADM: Als derzeit einziger Biomarker für akute endotheliale Dysfunktion ermöglicht bio-ADM sowohl die Vorhersage eines Kreislaufschocks, etwa in Verlauf einer Sepsis, als auch die Vorhersage einer unvollständigen Entwässerung bei Herzinsuffizienzpatienten, e.g. infolge einer Diurektika-Resistenz. bio-ADM-Spiegel unter dem Cut-off-Wert von 70 pg/ml zeigen den Erfolg der Diuretika-Therapie an.

Eine simultane Therapieüberwachung von Herzinsuffizienz-Patienten mit Hilfe des bio-ADM- und des penKid-Tests eröffnet damit die Möglichkeit einer Biomarker-gesteuerten Diuretika-Therapie, mit dem Ziel, die Zahl der Todesfälle und Wiedereinweisungen zu reduzieren.

Über ST2: ST2 ist ein Fibrosemarker, dessen Blutkonzentration zeitnah Umbauprozesse in der Herzwand anzeigt (kardiales Remodeling) und dadurch zur Risikoeinschätzung und Therapiesteuerung, z. B. von Betablockern, bei Herzinsuffizienz eignet. In mehr als 100 Publikationen konnte eine Reduktion der Mortalitäts- und Rehospitalisierungsrate gezeigt werden.

Über sphingotec GmbH: Die sphingotec GmbH in Hennigsdorf entwickelt innovative Biomarker für die Diagnose, Vorhersage und Therapiekontrolle von Herz- und Niereninsuffizienz sowie Septischem Schock. Die 2002 von Dr. Andreas Bergmann gegründete Unternehmen, hat zudem Biomarker im Portfolio, die Gesundheitsrisiken vorhersagen, darunter Adipositas, Herz-Kreislauf-Krankheiten und Brustkrebs.

Über bestbion dx GmbH: Die bestbion dx in Köln ist einer der führenden Distributoren für innovative diagnostische und prognostische Tests in Deutschland und Österreich. Das 2011 von Bernd Stammel gegründete Familienunternehmen ist auf den Vertrieb innovativer diagnostischer und prognostischer im Bereich der Mikrobiologie, Molekularbiologie, Infektionskrankheiten, Kardiologie und Point-of-Care-Testung spezialisiert.

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Veit Mathauer

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Werner Dummert

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Tel. +49-(0)2234-98795

Werner.Dummert@bestbion.com

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Bei Fragen stehen wir gern zur Verfügung. Falls Sie diese Informationen für Ihre Berichterstattung verwenden können, freuen wir uns über einen Hinweis und/oder ein Belegexemplar. Wenn Sie einen exklusiven Fachartikel zu diesem Thema oder einem bestimmten Themenaspekt wünschen, sprechen Sie uns bitte an. Falls Sie Interesse an einer wissenschaftlichen Ausarbeitung des Themas haben, stellen wir gern den Kontakt zu unseren Experten her.

 

 

 

 

05 SEP 2016 | Hennigsdorf, Germany

Good microcirculation indicates increased lifespan

A study on centenarians links sphingotec’s biomarker bio-Adrenomedullin (bio-ADM) to longevity. Read more>>

 

Human longevity has been previously linked by researchers to genetic factors, calorie restriction, and

certain life-style factors such as physical activity or the Mediterranean diet. Now, Italian researchers from La Sapienza University in Rome have identified an additional factor, which significantly contributes to a longer life. In a pilot study on some of the oldest people of the world, they discovered that the perfusion of organs and muscles of the centenarians was as efficient as that in people who were 30 years younger. Results of the CIAO (Cilento Intitiative on Aging Outcome) pilot study,presented today in the Italian town of Pollica, suggest that low blood levels of the peptide hormone.

 

Adrenomedullin (bio-ADM) are an indicator for such a good microcirculation. Making longevity measurable has long been a scientific goal as it could open up the avenue to a systematic identification of factors contributing to an extended life span.

 

Prof. Salvatore Di Somma and his team carried out comprehensive health and life style assessments of two study groups that live in the Cilento region, located in the province of Salerno in southern Italy: In the first were 29 so-called ‘SuperAgers’ (median age 92 years), while the second was made up of 52 younger relatives (median age 60 years, living in the same household) who are expected to live just as long because they have the same genetic background and have been exposed to the same environmental and lifestyle factors. Blood biomarker analyses were carried out by the diagnostic company sphingotec (Hennigsdorf, Germany). It measured levels of the heart-function biomarker MRproANP, as well as a marker for kidney function (penKid) and bio-ADM. The last is a regulator of vasodilation and blood vessel integrity, which both affect blood pressure. The results were compared to those of a cohort of 194 healthy persons (median age 63.9 years), who were monitored over eight years in the earlier Malmö Preventive Project (MPP, Principal Investigator Professor Olle Melander, Lund University, Sweden).

 

As expected, low values of MR-proANP and penKid among the subjects in the two younger control groups indicated no signs of heart or kidney dysfunction. In contrast, both biomarkers were elevated in the SuperAgers, possibly due to the process of organ aging. However, even though the older group had levels of the two biomarkers that were as high as those found in patients experiencing heart failure (HF) or acute kidney injury (AKI), they were in clinically good condition. Surprisingly, in the group of SuperAgers, the bio-ADM values – which are often pathologically elevated in HF or AKI patients – were as low as those in both reference groups.

 

“Very low concentrations of this biomarker indicate a well-functioning endothelial and microcirculatory system allowing good blood perfusion of organs and muscles,“ concludes Di Somma. A good microcirculation is what makes marathon runners perform better at the same heart rate than the average man or woman on the street.

 

“We are excited about the connection between bio-ADM levels and a good microcirculation as an indicator for good quality of life”, says sphingotec founder Andreas Bergmann, who was instrumental in developing the bio-ADM assay. “If bio-ADM proves to be a reliable biomarker for longevity this will open up the avenue to a systematic analysis of the factors contributing to longevity“, he adds. ”We are excited to contribute to the identification of lifestyle factors ensuring a good microcirculation.” The researchers are currently planning to extend the pilot study to 2,000 people from the Cilento region. One major goal of the follow-up study is to investigate whether certain components of the local Mediterranean diet could affect the bio-ADM level. The cuisine typical to the region traditionally uses

number of plants native to the area. Another idea is to bring people with high bio-ADM levels to Cilento and measure whether the local environment has an effect on levels of the microcirculation biomarker.

 

The CIAO (Cilento Intitiative on Aging Outcome) study was designed to identify life style, genetic and epigenetic factors contributing to longevity in the Cilento region. With an average life expectancy of 92 years for women (Italian average: 84) and 85 years for men (Italian average: 79), the Cilento has one of the world’s highest concentrations of centenarians – even higher than in Okinawa (Japan), the most intensively investigated centenarian hotspot. The contributors to the current pilot study were identified through local physicians who acquired the informed consent of their patients. A mobile bus equipped with all instrumentation for a comprehensive health assessment was used to visit the study participants. Additionally, blood samples for biomarker analysis were taken and participants were interviewed about their life style habits.

Microcirculation describes blood flow through the smallest vessels (capillaries) in the circulatory system. In these regions, oxygen and nutrients are directly delivered to cells, while metabolic debris, toxins and CO2 are winnowed out. Blood pressure and body temperature is also controlled by the microcirculation through dilation or constriction of the capillary network that penetrates muscles, organs and skin. If put end-to-end, the body’s capillaries would stretch 90,000-110,000 kilometers – more than twice the circumference of Earth. If placed side-by-side, they would cover an area the size of two football fields (500-700 sqm). On average, people have around 200-300 capillaries/mm2, but endurance athletes like runners can have up to 40% more (300-500 capillaries/mm2). This contributes

to better muscle perfusion, oxygen supply and performance.

Salvatore Di Somma (63), Professor of Internal Medicine at the University La Sapienza in Rome, is the organizer of the CIAO pilot study. Strong personal links have given him unique access to the population of centenarians living in the Cilento. In previous studies, he identified rosemary as an ethnobotanically conserved part of the local Mediterranean cuisine that might could be contributing to longevity in the region. Conserved gene variants associated with longevity were also identified in Cilento’s population in the Southern Italy Centenarian Study (SICS). The variants affect insulin sensitivity (FOXOA3, CAMMIV), RNA editing (ADARB1+2) and the aromatase pathway (Cyp19,ESR1). Additionally, a unique profile of lipids in the membrane of red blood cells (erythrocytes) was identified in 2008 within the the framework of the SICS study

Centenarian hotspots: Several regions have been identified by National Geographic writer Dan Buettner as longevity hotspots. They include Okinawa (Japan), Sardinia (Italy), Nicoya (Costa Rica), Icaria (Greece) and a group of Seventh-day Adventists living in Loma Linda (US, California). The Cilento, a mountainous region 150 kilometres south from Naples, is another hotspot of centenarians. Although it didn’t earn a mention in Buettner’s book on the so-called “Blue zones” of centenarians, people who live there are getting older than in Okinawa, Japan, the world's very best-studied longevity hot-spot. Life expectation of women living in the Cilento (92 years) is 8 years above the Italian average; and that of men (85 years) 6 years above, anyway.

Adrenomedullin is a soluble peptide hormone. Mainly released by the inner layer of blood vessels (endothelial cells), its biological function is to control vasodilation, an important regulator of blood pressure and organ perfusion. In several studies involving more than 16.000 patients, the plasma level of the bioactive Adrenomedullin (bio-ADM) has been proven to predict and provide an early diagnosis for circulation dysfunction. For instance, bio-ADM blood levels rise 2-3 days before septic shock occurs. Elevated levels of bio-ADM are a specific indicator of vasodilation and leakage from microcirculatory capillaries, which in sepsis patients subsequently lead to severe hypotension, malperfusion of organs (for which the body can’t compensate by increasing the heart rate), shock and multiple organ failure. Low bio-ADM blood levels, in contrast, are a specific indicator for an intact microcirculation, ensuring good muscle and organ blood supply without any cardiovascular stress.

sphingotec GmbH (Hennigsdorf, Germany) develops innovative biomarkers for the early diagnosis, prediction and monitoring of severe medical conditions, such as cardiovascular diseases, sepsis, kidney dysfunction and cancer, supporting treatment and prevention strategies.

Located on the outskirts of Berlin, the company was established in 2002. Its founder Dr. Andreas Bergmann was one of the founders of B.R.A.H.M.S. AG, which has become part of ThermoFisher Scientific. As the company‘s former Chief Research Officer, he was responsible for the development of the “gold standard” sepsis biomarker Procalcitonin (B.R.A.H.M.S. PCT™).

 

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05 SEP 2016 | Hennigsdorf bei Berlin

Gute Organdurchblutung ist Zeichen für langes Leben

Studie an Hundertjährigen zeigt: Körpereigenes Hormon bio-Adrenomedullin (bio-ADM) zeigt Langlebigkeit an. Read more>>

 

Lange haben Wissenschaftler nach genetischen, Ernährungs- und Umweltfaktoren gefahndet, die die Lebensspanne verlängern, darunter Fasten- und Diättage, Sport oder die mediterrane Küche. Doch bis auf das Fasten ließ sich kein klarer Faktor benennen, der das Leben verlängert. Jetzt melden italienische Forscher der Universität La Sapienza in Rom einen Fortschritt. Sie haben einen körpereigenen Faktor gefunden, der signifikant zu einem überdurchschnittlich langen Leben beiträgt. In einer Pilotstudie an einigen der ältesten Menschen der Welt entdeckten sie, dass die Durchblutung von Muskeln und Organen der Alten so gut war wie bei gesunden Menschen, die 30 Jahre jünger waren. Die Ergebnisse der gestern in Pollica, nahe dem süditalienischen Küstenort Acciaroli, vorgestellten CIAO-Pilotstudie (Cilento Initiative on Aging Outcome) zeigen, dass niedrige Blutspiegel des körpereigenen Hormons Adrenomedullin (bio-ADM) diese gute Mikrozirkulation anzeigen. Mit einem Biomarker, der Langlebigkeit anzeigt, rückt die systematische Identifikation von Erb- und Umweltfaktoren, die die Lebensspanne verlängern oder verkürzen, erstmals in greifbare Nähe.

 

Professor Salvatore Di Somma und sein Team führten bei zwei Personengruppen, die aus der Cilento-Region stammen, einen umfassenden Gesundheits-Check-up durch und erfragten die genauen Lebensumstände. Im Cilento, 150 km südlich von Neapel, leben überdurchschnittlich viele Hochbetagte. Die erste Gruppe bestand aus 29 sehr alten Menschen (Durchschnittsalter 92 Jahre), die zweite aus 52 Verwandten (Durchschnittsalter 60 Jahre), die mit ihnen im selben Haushalt wohnten. Da sie ähnliche Gene mitbringen und den gleichen Lebensbedingungen ausgesetzt sind, war die Erwartung der Wissenschaftler, dass auch sie ein langes Leben vor sich haben.

 

Blutanalysen wurden von dem Diagnostikunternehmen sphingotec, Hennigsdorf bei Berlin, durchgeführt. Bestimmt wurden dabei die Blutspiegel des Herzfunktionsmarkers MR-proANP (ein Vorläufer des Hormons atriales natriuretisches Peptid) und des Nierenfunktionsbiomarkers Proenkephalin (penKid) sowie von bio-ADM. Dieses körpereigene Hormon ist seit Langem als Regulator der Gefäßerweiterung und der Blutgefäßdurchlässigkeit bekannt. Beide Faktoren steuern den Blutdruck. Die Ergebnisse wurden mit denen von 194 gesunden Skandinaviern (Durchschnittsalter 63,9 Jahre) verglichen, bei denen diese Blutparameter im Rahmen des groß angelegten Malmö-Präventionsprojekts (MPP, wissenschaftlicher Leiter: Olle Melander, Universität Lund) acht Jahre lang systematisch erfasst worden waren.

 

Erwartungsgemäß zeigten die gesunden jüngeren Untersuchten keine Hinweise auf Herz- oder Nierenfunktionsstörungen. Demgemäß waren die Blutspiegel von MR-proANP und penKid niedrig. Beide Biomarker waren dagegen bei den alten Menschen, vermutlich durch die Alterung ihrer Organe, deutlich erhöht. Obgleich sie jedoch Blutspiegel beider Biomarker zeigten, wie sie sonst nur bei Patienten mit Herzinsuffizienz und akutem Nierenversagen beobachtet werden, waren sie in gesundheitlich guter Verfassung. Zur Überraschung der Wissenschaftler waren die bei dieser Patientengruppe normalerweise ebenfalls deutlich erhöhten bio-ADM-Werte genauso niedrig wie in den beiden Kontrollgruppen.

 

„Sehr niedrige bio-ADM-Konzentrationen zeigen eine gut funktionierende Gefäßwandfunktion und eine intakte Mikrozirkulation an und damit eine sehr gute Durchblutung der Organe und Muskeln”, erklärt Professor Di Somma. Eine gute Mikrozirkulation trägt bei Marathonläufern entscheidend zu deren besonderer Leistungsfähigkeit bei: Bei gleicher Herzfrequenz werden die Organe besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und Stoffwechselschlacken schneller abtransportiert als bei untrainierten Personen.

 

„Die Verbindung zwischen niedrigen bio-ADM-Spiegeln und einer guten Mikrozirkulation als Indikator einer guten Lebensqualität ist eine sehr wichtige Entdeckung“, sagt sphingotec-Gründer Andreas Bergmann, der den bio-ADM-Test entwickelt hat. „Wenn bio-ADM sich weiterhin als zuverlässiger Indikator für ein langes Leben erweist, eröffnet dies erstmals die Möglichkeit einer systematischen Untersuchung der Faktoren, die zu einem langen Leben beitragen. Welche Lifestyle-Faktoren das sind und – vor allem – wie sie wirken, liegt bisher weitgehend im Dunkeln.“

 

Momentan planen die Wissenschaftler bereits, die Studie auf 2.000 Teilnehmer aus der Cilento-Region auszudehnen. Ein Hauptziel dabei ist es zu untersuchen, ob bestimmte Bestandteile der lokalen mediterranen Küche den bio-ADM-Blutspiegel senken. Die traditionelle Cilento-Küche nutzt unter anderem frische Wildkräuter und regional angebaute Pflanzen, denen ein gesundheitsfördernder Effekt nachgesagt wird. Ein weiteres Vorhaben ist es, Menschen mit hohen bio- ADM-Blutspiegeln in den Cilento zu bringen und zu messen, ob sich die veränderte Umgebung auf die Blutkonzentration des Mikrozirkulations- Biomarkers auswirkt.

 

Die CIAO-Studie (Cilento Initiative on Aging Outcome) ist darauf ausgelegt, genetische, epigenetische und sogenannte Lifestyle-Faktoren zu identifizieren, die zu der besonders hohen Lebenserwartung im Cilento beitragen. Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 92 Jahren bei den Frauen (italienischer Durchschnitt 84 Jahre) und 85 Jahren bei den Männern (italienischer Durchschnitt: 79 Jahre) zählt der Cilento zu einer der Regionen mit der weltweit höchsten Dichte an Hundertjährigen. Diese ist sogar höher als im japanischen Okinawa, dem bisher am gründlichsten untersuchten Gebiet mit großer Zahl an Hochbetagten. Die Teilnehmer an der CIAO-Pilotstudie wurden mit Hilfe ortsansässiger Ärzte gefunden, deren Patienten nach gründlicher Information einwilligten, an der Studie mitzuwirken (informierte Zustimmung). Ein Untersuchungsbus, ausgestattet mit allem zur ausführlichen Erfassung des Gesundheitszustandes nötigen medizinischen Gerät, wurde eingesetzt, um die Teilnehmer vor Ort zu untersuchen. Zudem wurden Blutproben für Routine- und Biomarker-Analysen genommen und die Teilnehmer ausführlich über ihre Lebensgewohnheiten befragt.

Mikrozirkulation nennt sich der Blutfluss durch die kleinsten Gefäße (Kapillaren) des Blutgefäßsystems. Dort werden Sauerstoff und Nährstoffe direkt an die Zellen abgegeben und Stoffwechselendprodukte und Kohlendioxid abtransportiert. Auch der Blutdruck und die Körpertemperatur werden durch die Mikrozirkulation durch Erweiterung oder Konstriktion des feinen Kapillarnetzwerks reguliert, das Muskeln und Organe durchzieht. Aneinandergereiht würden die Kapillaren eines Menschen eine Länge von 90.000 bis 110.000 km haben – mehr also als der zweifache Erdumfang. Ausgebreitet würde das Kapillarnetz die Fläche von zwei Fußballfeldern bedecken (500‒700 m²). Der Durchschnittsbürger hat rund 200‒300 Muskelkapillaren/mm², Ausdauersportler bringen es auf rund 40 Prozent mehr (300‒500 Kapillaren/mm²). Das trägt zu einer besseren Durchblutung, Sauerstoffversorgung und Leistungsfähigkeit bei.

Salvatore Di Somma (63), Professor für Innere Medizin an der Universität La Sapienza in Rom, ist der wissenschaftliche Initiator der CIAO-Pilotstudie. Besondere, seit seiner Jugend gepflegte Kontakte in der Region haben dazu beigetragen, dass er einen einzigartigen Zugang dort zu den alten Bewohnern gewinnen konnte. In früheren Studien hatte er bereits Wildrosmarin als einen ethnobotanisch traditionell genutzten Bestandteil der lokalen mediterranen Küche identifiziert, der zur Langlebigkeit beitragen könnte. Genvarianten, die gehäuft bei den Cilento-Bewohnern auftreten und mit deren Langlebigkeit in Verbindung gebracht werden, wurden in früheren Studien identifiziert. Im Rahmen der Southern Italy Centenarian Study (SICS) wurde im Cilento etwa eine Häufung von Genvarianten entdeckt, die mit der Insulinsensitivität (FOXOA3, CAMMIV), dem RNA editing (ADARB1+2) und dem Aromatase-Signalweg (Cyp19, ESR1) zusammenhängen. Zudem entdeckten Wissenschaftler 2008 im Rahmen der SICS-Studie, dass die Bewohner des Cilento ein einzigartiges Fettprofil der roten (Erythrozyten) zeigen. Eine Liste mit den Links zu den Studien und anderen Hintergrundmaterialien wird auf Anfrage Pressevertretern gerne zur Verfügung gestellt.

Hundertjährigen-Hotspots: Eine Handvoll Regionen weltweit wurden vom National Geographic-Autor Dan Buettner als Langlebigkeitszentren identifiziert. Dazu zählen Okinawa (Japan), Sardinien, Nicoya (Costa Rica), Icaria (Griechenland) und eine Gruppe von Siebten-Tags-Adventisten, die in Loma Linda (Kalifornien) leben. Auch der Cilento, eine bergige Region 150 km südlich von Neapel, ist einer dieser Hundertjährigen- Zentren. Obgleich nicht in Dan Buettners Buch über die sogenannten „blue zones“ erwähnt, werden die Cilento-Bewohner älter als jene im derzeit bestuntersuchten Hundertjährigen-Ballungszentrum im japanischen Okinawa. Die Lebenserwartung von Frauen aus dem Cilento (92 Jahre) liegt acht Jahre über dem italienischer Frauen; jener der Männer (85 Jahre) sechs Jahre über dem ihrer Geschlechtsgenossen aus anderen Landesteilen.

Adrenomedullin ist ein lösliches Peptidhormon, das hauptsächlich von der innersten Zellschicht der Blutgefäße (Endothel) gebildet wird. Die biologische Funktion der aus einem Prohormon gebildeten aktiven Form des Hormons (bio-ADM) ist die Kontrolle der Gefäßerweiterung, einem wichtigen Regulator des Blutdrucks und der Organdurchblutung. In Studien mit insgesamt mehr als 16.000 Patienten wurde bewiesen, dass sich anhand des Blutplasma-Spiegels von bio-ADM Mikrozirkulationsstörungen sicher vorhersagen lassen. So steigt das bio-ADM-Niveau etwa zwei bis drei Tage vor einem septischen Schock deutlich an. Erhöhte bio-ADM-Spiegel sind darüber hinaus ein spezifischer Indikator für eine Gefäßerweiterung und den Austritt von Flüssigkeit aus der Mikrozirkulation infolge vergrößerter Gefäßdurchlässigkeit. In Sepsis-Patienten führen diese zu einem dramatischen Abfallen des Blutdrucks, infolgedessen zu einer Mangeldurchblutung der Organe (die der Körper auch durch eine erhöhte Herzfrequenz nicht auszugleichen vermag), zu Schock und multiplem Organversagen. Niedrige bio-ADM-Blutkonzentrationen sind dagegen ein spezifischer Indikator für eine intakte Mikrozirkulation, also eine gute Blutversorgung von Muskeln und Organen ohne kardiovaskulären Stress.

 

sphingotec GmbH (Hennigsdorf bei Berlin): Das im Jahr 2002 gegründete Unternehmen entwickelt innovative Biomarker für die Frühdiagnose, Vorhersage und die Überwachung ernster Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Leiden, Sepsis, Nierendysfunktion und Krebs. Ziel des Unternehmens ist es, die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten zu unterstützen. Der Firmengründer Dr. Andreas Bergmann war auch einer der Gründer des Diagnostikunternehmens B.R.A.H.M.S. AG, heute Teil des US-Konzerns ThermoFisher Scientific. Als deren früherer Forschungsleiter (CSO) war er verantwortlich für die Entwicklung des heute vielgenutzten „Gold Standard“-Sepsis-Biomarkers Procalcitonin (B.R.A.H.M.S. PCT™).

 

Zusätzliche Informationen zur Studie: www.sphingotec.com/info-center/ciao-study-press-material/

 

Einwohner von Acciaroli, © sphingotec/Oliver Ziebe

((Dieses und weitere Bilder finden Sie zum Download auf: www.sympra.de/downloads/sympra/bio-ADM_zeigt_Langlebigkeit_an.zip)))

 

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Veit Mathauer, Sympra GmbH

Telefon: 0711 947670

sphingotec@sympra.de

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12 MAY 2016 | Hennigsdorf bei Berlin

Ist das Hormon Neurotensin der Schlüssel zu längerem Leben?

Blutbiomarker zeigt an, ob Genuss von Fett zu Übergewicht und Fettleibigkeit führt.

Neuer Test erlaubt Vorsorge / Schlüssel zu längerem und gesünderem Leben? Read more>>

 

Übergewicht und Fettleibigkeit und damit verbunden Herz-Kreislauf- Erkrankungen und Diabetes gehören zu den Volkskrankheiten Nr. 1 in hochentwickelten Ländern. Allein in Deutschland sind fast 60 Prozent der Bevölkerung übergewichtig oder fettleibig1. In einem Beitrag im wissenschaftlichen Journal „Nature“2 zeigen schwedische und US-amerikanische Forscher erstmals den Zusammenhang zwischen Neurotensinwert und der Entwicklung von Fettleibigkeit: Mithilfe des Hormons Neurotensin lässt sich feststellen, wann für normalgewichtige Männer und Frauen das Risiko besteht, Übergewicht und damit verbundene Krankheiten zu entwickeln.

 

Forscher der Universität Malmö in Schweden haben in zwei großen Populations- Studien bereits gezeigt, dass eine erhöhte Konzentration des Hormons Neurotensin mit dem Auftreten von Krankheiten verbunden ist, insbesondere mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Brustkrebs. Jetzt führen schwedische und US-amerikanische Forscher in ihrem Beitrag im aktuellen Wissenschaftsjournal „Nature“ den Beweis, dass der Neurotensin-Spiegel anzeigt, ob Normalgewichtige fettleibig werden.

Neurotensin ist demnach der Schlüssel für die Fettverwertung und -aufnahme des Menschen. Seit langem bekannt als das „Insulin des Fettes“, wird Neurotensin insbesondere bei der Aufnahme von tierischen Fetten vom Dünndarm freigesetzt. Die nun in „Nature“ publizierten Erkenntnisse zeigen, dass Neurotensin der entscheidende Link ist zwischen der Fettaufnahme und dem Risiko, Krankheiten zu entwickeln: Menschen mit einem niedrigen Nüchtern-Neurotensinwert neigen trotz Fettaufnahme nicht zur Fettleibigkeit und haben ein niedriges Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Brustkrebs zu entwickeln.

 

Forscher von sphingotec im brandenburgischen Hennigsdorf haben Neurotensin erstmalig im Blut messbar gemacht. „Im Gegensatz zu genetischen Faktoren ist die Neurotensin-Konzentration im Blut eine veränderbare Größe, die durch Essgewohnheiten und andere Lebensweisen verändert werden kann“, erläutert Dr. Andreas Bergmann, Gründer und Inhaber von sphingotec. Wer einen niedrigen Neurotensin-Spiegel hält, verbessert seine Chancen, länger zu leben und gesund zu bleiben.

Die Bestimmung des Neurotensin-Spiegels ist mit dem Test sphingotest® pro-NT der Routinediagnostik zugänglich und erfolgt im Labor Cottbus (www.labor-cottbus.de) aus einer nüchtern entnommenen EDTA-Blutprobe mithilfe eines laborgängigen immundiagnostischen Verfahrens (Immunoassay).

1 World Health Organization (WHO): Diabetes country profiles, 2016

2 www.nature.com/nature, DOI 10.1038/nature17662

 

Presseinformation

Dr. Andreas Bergmann, Gründer und Inhaber von sphingotec. Wer einen niedrigen Neurotensin-Spiegel hält, verbessert seine Chancen, länger zu leben und gesund zu bleiben.

Die Bestimmung des Neurotensin-Spiegels ist mit dem Test sphingotest® pro-NT der Routinediagnostik zugänglich und erfolgt im Labor Cottbus (www.labor-cottbus.de) aus einer nüchtern entnommenen EDTA-Blutprobe mithilfe eines laborgängigen immundiagnostischen Verfahrens (Immunoassay).

Über sphingotec:

Das Hennigsdorfer Biotechnologie-Unternehmen sphingotec GmbH wurde 2002 gegründet. sphingotec hat sich zum Ziel gesetzt, das Auftreten schwerer Krankheiten wie Krebs, kardiovaskulärer Erkrankungen und Nierenerkrankungen zu vermindern bzw. zu vermeiden. Dabei wird vor der tatsächlichen Erkrankung angesetzt: Durch die Identifikation von Biomarkern, die die individuelle Anfälligkeit für eine bestimmte Krankheit begründen, weiß schon der Gesunde, ob sein persönliches Risiko erhöht ist. Die Besonderheit: Die Biomarker bilden gleichzeitig den Startpunkt für ein präventives Vorgehen, denn eine evidenzbasierte Empfehlung, wie das Risiko konkret vermindert werden kann, ist immer Teil des Gesamtkonzepts.

Weitere Informationen unter www.sphingotec.de

 

Ansprechpartner für Leser:

sphingotec GmbH

Dr. Ute Kilger und Deborah Bergmann Neuendorfstraße 15 A, 16761 Hennigsdorf Telefon 0 33 02/2 05 65-40 kilger@sphingotec.de und d.bergmann@sphingotec.de

Kontakt für die Redaktion:

Sympra GmbH (GPRA) Veit Mathauer Stafflenbergstraße 32, 70184 Stuttgart Telefon 07 11/9 47 67-0 sphingotec@sympra.de www.sympra.de

 

Bei Fragen stehen wir gern zur Verfügung. Falls Sie diese Informationen für Ihre Berichterstattung verwenden können, freuen wir uns über einen Hinweis und/oder ein Belegexemplar. Wenn Sie einen exklusiven Fachartikel zu diesem Thema oder einem bestimmten Themenaspekt wünschen, sprechen Sie uns bitte an. Falls Sie Interesse an einer wissenschaftlichen Ausarbeitung des Themas haben, stellen wir gern den Kontakt zu den beteiligten Forschern her.

 

05 MAY 2015 | Cambridge, Mass.

Survey: Majority of Women Do Not Discuss Breast Cancer Risks or Mammography Screening Limitations with Healthcare Providers

sphingotec, LLC, a developer of predictive diagnostic tests for cancer, cardiovascular diseases and kidney function, today announced the results of a survey gauging women’s understanding of breast cancer risk factors and their perceptions of common breast cancer screening methods. Read more>>

 

The survey was conducted in conjunction with a national, independent health information resource for women, and found that of the 464 anonymous respondents, the majority of women do not discuss breast cancer risk factors or the guidelines and limitations of mammography screenings with their healthcare providers.

 

“Mammograms remain an important screening tool and can save lives by helping detect some cases of breast cancer early, however women are not aware of the limitations of mammography, nor are they aware of their personal risk factors leading to breast cancer, according to the survey,” said Karla Gonye, president, sphingotec, LLC. “The results of the survey give us insight into the market need for breast cancer biomarkers beyond BRCA 1/2 and further indicate the desire for more risk predictive tests so that women and their doctors can make more informed decisions about their risk of breast cancer.”

 

The top findings from the survey include:

Overwhelmingly, women want to know more about their personal risk for breast cancer, but rarely or never discuss their risk factors with a healthcare provider.

  • Nearly all women (99 percent) expressed interest in understanding their personal risk for breast cancer.
  • However, 65 percent rarely or never discuss their breast cancer risk factors with a healthcare provider, a concerning statistic given that breast cancer is the most common cancer among women.
  • Those surveyed identified family history (94 percent), use of hormone replacement therapy (73 percent), smoking (64 percent) and age (58 percent) as the top risk factors for breast cancer.

 

Despite conflicting recommendations around the frequency of mammogram screening and growing evidence that annual screenings can lead to added expense and anxiety due to false-positive results, the majority of women still get annual mammograms.

  • Sixty-four percent of women get a mammogram once a year.
  • Nineteen percent get a mammogram every two to three years.

 

Given that mammograms miss one in five occurrences of breast cancer1, mammography screenings need to be complemented with new and more affordable prognostic tools for assessing and predicting breast cancer risk.

  • Upon receiving a normal mammogram result, more than half of women (55 percent) believed that they were cancer free, but only 45 percent were aware of the limitations of mammograms in the early detection of breast cancer.
  • Ninety-six percent of women indicated they want a simple and affordable blood test to determine breast cancer risk.

 

1National Cancer Institute, https://www.cancer.gov/cancertopics/types/breast/mammograms-fact-sheet

 

Survey Methodology

This independent survey was conducted online through SurveyMonkey on behalf of sphingotec from April 20 – 23, 2015 among 464 anonymous women living in the United States. Ninety percent of the women surveyed were over the age of 40 and 10 percent were between 20 – 39 years old.

About sphingotec

The biotechnology company sphingotec GmbH, headquartered in Hennigsdorf, Germany with U.S. operations in Cambridge, Massachusetts, was founded in 2002. sphingotec develops diagnostic methods for prediction, prevention, intervention strategies and early treatment of diseases in the fields of cancer, cardiovascular diseases and kidney function. Using biomarkers to indicate susceptibility for a specific disease provides individuals with knowledge that they are at risk. The biomarkers therefore create a starting point where intervention strategies can be employed, as evidence-based recommendations on how to reduce risks are always an integral part of the complete concept. The company’s sphingotest pro-NT and sphingotest pro-ENK tests take a unique approach to breast cancer prediction that is unlike any other risk assessment test currently available. The tests identify the concentration of the peptides neurotensin (NT) and enkaphalin (ENK) in the blood, which can then determine individual risk levels. Further information can be found on our website www.sphingotec.com.

 

Press Contacts

Communiqué PR for sphingotec

Jaymelina Esmele and Sarah Elson (206) 282-4923 sphingotec@communiquepr.com

sphingotec LLC

 

Karla Gonye, President

(617) 444-8640

gonye@sphingotec.com

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